
Ein Zeichen
- judithkirsten
- 3. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
"... das ist kein Zeichen von Schwäche."
Ach du Alarm, was überschwemmt dieser Satz die Insta - Coaching - Szene nur!
Ich mag es nicht mehr lesen! Was haben wir denn nur für ein Problem mit Schwäche?!
Dieser völlig normale Zustand, der natürlich und mit jeder Stärke, als seine "bessere Hälfte", ein Ganzes bildet.
Du darfst, ja du musst dich auch mal schwach fühlen, um dich an anderer Stelle wieder stark fühlen zu können! Unser Leben ist nur mit Yin und Yang im Gleichgewicht. Du darfst lebendig sein in diesem Ganzen. Du darfst spüren, wie dich das Annehmen - auch und gerade des Teils der Schwäche - dich mit dir verbunden sein lässt.
Vielleicht magst du deine Bewertung von Schwäche transformieren und statt "es fühlt sich ungut an", den zarten Gedanken wagen: "Es ist mir nicht vertraut mich in meiner Schwäche ganz natürlich zu erleben und (aus)halten zu wollen. Hier darf ich üben und bleiben, statt fort laufen zu wollen. Statt mich in eine durch Kraft und Konzentration künstlich erzeugte Stärke zu flüchten, gestehe ich mir Schwäche zu. Ich baue ihr einen Rahmen, in dem ich sie gut zulassen und mit ihr sein kann."
Wenn du dich mit Schwäche unwohl fühlst, dann beschäftig dich mit ihr! Lerne sie kennen. Sieh und spüre hin. Jeder Feind verliert seinen Schrecken, wenn wir bereit sind hinzusehen, für einen Moment auszuhalten, und vor allem aktiv zu gestalten, wann das geschehen darf. Sich selbst als Regisseur in diesem Kennenlernen zu erleben ist hierbei von großer Wichtigkeit, damit wir uns sicher dabei fühlen können, dieses Neuland zu entdecken.
Wenn du nicht alleine in diese Erfahrung gehen magst, begleite ich dich von Herzen gerne mit Body2Brain Übungen für dein Nervensystem, die dir auf diesem Weg immer wieder Sicherheit schenken.
Sei mutig genug hin zu spüren. Du kannst das und es wird wunderschön werden! Du bist gut mit deinem Ganzen.


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